Hautpflege bei Strahlentherapie, Kirschen: Gesund und lecker, desiderm® Germany

Kirschen schmecken sehr gut, sind gesund und versüßen uns den Sommer!

Eine neue Studie zeigt: Kirschen wirken entzündungshemmend. Die Frucht ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, wirkt gegen freie Radikale und Entzündungen und kann bei Leiden wie Bluthochdruck, Gicht und Demenz hilfreich sein. Inhaltsstoffen mit heilender Wirkung. Die Steinfrucht könnte somit auch bei Arthritis,  Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Krebs helfen.

In der Steinfrucht steckt eine Vielzahl von Vitalstoffen . Forscher fanden heraus, dass ein täglicher Verzehr von ca 280 g Kirschen die Konzentration spezifischer Entzündungsmarker im Blut erheblich verringert. Frische Kirschen sind daher nicht nur gesund sondern auch entzündungshemmend. Kirschen sind reich an Ballaststoffen, Kalium, Melatonin und Vitamin C.

Das leisten Kirschen für Gesundheit und Schönheit:

  • Schlafstörungen: Ein Glas Kirschsaft morgens und abends kann die Schlafdauer um gegen anderthalb Stunden verlängern. Das fanden Forscher an der Louisiana State University in einer aktuellen Studie heraus. Verantwortlich dafür seien vermutlich das in den Kirschen enthaltene Schlafhormon Melatonin und die schlaffördernde Aminosäure Tryptophan.
  • Immunschwäche: Bereits ein halbes Kilo Sauerkirschen decken gut die Hälfte des täglichen Vitamin-C-Bedarfs eines Erwachsenen ab. Bei süßen Kirschen benötigt es etwas mehr – dafür schmecken sie auch besser.
  • Schmerzstillend: Statt mit einer Kopfwehtablette sollte man es einmal mit einer Handvoll Kirschen versuchen. Grund: Die sekundären Pflanzenstoffe Anthocyane in intensiv gefärbten Früchten besitzen schmerzstillende, entzündungshemmende und antioxidative Wirkung. Je dunkler die Frucht, desto mehr davon enthält sie. Dieser Pflanzenfarbstoff hilft  auch dem Gedächtnis auf die Sprünge. Zumindest in Versuchen mit Ratten klappte das tadellos.
  • Erhöhter Harnsäurespiegel und Gicht: Eine Studie aus Kalifornien zeigt, dass Frauen, ihren Harnsäurespiegel im Schnitt um über 15 Prozent senken konnten, indem sie täglich ein halbes Pfund Kirschen aßen. Gleichzeitig erhöhte sich die Ausscheidung von Harnsäurekristallen (Uraten) über die Niere deutlich. Es beugt also Gichtanfällen vor.
  • Diabetes und Herzerkrankungen: Kirschen enthalten sehr viel Kalium. Dieses Mineral ist besonders gut für das Herz. Es reguliert etwa die Herzfrequenz und den Blutdruck und reduziert das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen.
  • Zahn- und Zahnfleischprobleme: Amerikanische Forscher des Forsyth Dental Center für Zahnheilkunde in Boston entdeckten in Kirschen antibakterielle Substanzen und Enzyme, die Zahnbeläge verhindern und so Karies und Parodontose vorbeugen können.
  • Übergewicht/schlaffe Haut: Mit einer Kirschenkur kommt man der Bikinifigur ein Stückchen näher. Trotz ihres Fruchtzuckergehalts sind es sehr kalorienarme Früchte (ca. 60 kcal/100 g). Prima sind die Kirschen auch bei Heißhungerattacken auf Süßes.

Welche Vitamine enthalten Kirschen?

Kirschen weisen keinen besonders hohen Vitamingehalt auf, können aber dennoch zur Deckung des Vitaminbedarfs beitragen. Mit 200 Gramm Kirschen können Sie die empfohlene Tagesdosis von Vitamin C immerhin zu 30 Prozent und von Folsäure zu 13,6 Prozent erfüllen. Während Vitamin C ein wertvolles Antioxidans ist, trägt Folsäure zur Bildung der roten und weißen Blutkörperchen bei.

Alle anderen Vitaminwerte von Kirschen (pro 100 g frische Kirschen) finden Sie in nachfolgender Vitamintabelle. Der zweite Wert gibt an, zu wie viel Prozent der Vitamingehalt in 100 g Kirschen den Tagesbedarf des jeweiligen Vitamins (letzter Wert) decken kann:

  • 6 µg Vitamin A (Retinoläquivalent) 0,7 % 900 µg
  • 35 µg Betacarotin 1,8 % 2.000 µg
  • 39 µg Vitamin B1 (Thiamin) 3,5 % 1.100 µg
  • 42 µg Vitamin B2 (Riboflavin) 3,5 % 1.200 µg
  • 270 µg Vitamin B3 (Niacin) 1,8 % 15.000 µg
  • 190 µg Vitamin B5 (Pantothens.) 3,2 % 6.000 µg
  • 45 µg Vitamin B6 (Pyridoxin) 3 % 1.500 µg
  • 27 µg Vitamin B9 (Folsäure) 6,8 % 400 µg
  • 15 mg Vitamin C (Ascorbinsäure) 15 % 100 mg
  • 130 µg Vitamin E (Tocopheroläqu.) 1,1 % 12.000 µg
  • 2 µg Vitamin K (Phyllochinon) 2,9 % 70 µg

 

(Quelle: Portal Blick.ch, Bildquelle: Pixabay )